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Alt 10.06.2001, 22:32
Fehler behoben  #1
Hans
Gast
 
Beiträge: n/a
Wie ich schon am 6.6.01 geschrieben habe, hat meine neue SW beim Anfahren gequietscht. Das war aber nicht wie zuerst angenommen ein Keilriemen, sondern die Kupplung selbst. Die Oberfläche der Kupplungsbeläge war durch die Hitzeeinwirkung "verglast" - das Metallgehäuse, auf das die Beläge einkuppeln war ganz glatt. Das quietscht dann beim Einkuppeln. Ich habe beim Zerlegen zugesehen und weiss jetzt, dass es da gar keinen Keilriemen gibt, sondern einen breiten Zahnriemen. Der Mechaniker hat das Problem durch Aufrauhen der Beläge und des Metallgehäuses mit Schleifpapier behoben. Er meinte allerdings, dass das auch erneut auftreten könnte. Wenn dem so sein würde, werde er mit Honda sprechen und gegebenenfalls die ganze Kupplung beim 1000er Service austauschen.
Kennt einer von den Schon-SW-Fahrern das Quietscherl auch schon?
Beste Grüsse Hans
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Alt 11.06.2001, 20:10
Fehler behoben  #2
Helmut
Gast
 
Beiträge: n/a
normalerweise entsteht tatsächlich nur bei Überhitzung eine "Verglasung" der Beläge (auch Bremsen). Achte doch etwas gerade beim "Einschleifen" während der Einfahrzeit darauf, das keine zu großen Belastungen (kein langes Stopp and go, Anfahren am Berg mit viel Gas, Kavalierstart etc.) auf Deine SW zukommen. Nach spätestens 500 KM ist dann alles vorbei.
Viel Spaß, und eine struzfreie Fahrt wünscht Dir

Helmut
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Alt 11.06.2001, 23:29
Fehler behoben  #3
Ralph
Administrator
 
Benutzerbild von Ralph
 
Groß-Gerau
Burgman 650 Executive
Registriert: 02.2001
Beiträge: 661
Bin schon gespannt und hoffe für Dich, dass das klappt.
Zu dem Zahnriemen: Wie ich bei meinem letzten Auto lernen durfte, haben heutzutage Keilriemen auch Zähne, allerdings habe diese dabei keine Zahn-Funktion sondern sind nur da, damit der Keilriemen flexibler ist. Wenn ich eine Variomatik richtig verstanden habe, dann kann diese nur mit einem Keilriemen funktionieren.
Ich hoffe, dass ich mich gerade nicht als vollkommener Roller-Technik-Trottel oute ;)

Ralph
Ralph ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2001, 23:40
Fehler behoben  #4
Jürgen
Gast
 
Beiträge: n/a
>Ich hoffe, dass ich mich gerade nicht als vollkommener Roller-Technik-Trottel oute ;)

Ganz bestimmt nicht!
Wie der Name schon sagt "STUFENLOSE Variomatik" - dat geht nich mit Verzahnung!

Gruss - Jürgen
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Alt 11.06.2001, 23:46
Fehler behoben  #5
Hans
Gast
 
Beiträge: n/a
Ja Helmut, Du hast sicher recht. Man sollte die Kupplung anfangs nicht zu sehr beanspruchen. Nur Stop and Go zu vermeiden, wenn man die Wiener Innenstadt durchqueren muss, ist kaum möglich. Aber abgesehen davon, muss mit meinen Kupplungsbelägen von Anfang an etwas faul gewesen sein und ist es vielleicht immer noch. Das Quietschi ist ja schon nach ein paar Kilometern aufgetreten und die ersten Kilometer bin ich kein Stop and Go gefahren sondern ganz zivil und eher verhalten! Ob die an sich einfache Reparaturmassnahme auf Dauer wirkt, wird sich ja noch zeigen. Seit der Fehlerbehebung bin ich wegen Sauwetters kaum gefahren.
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Alt 12.06.2001, 00:18
Fehler behoben  #6
Hans
Gast
 
Beiträge: n/a
Jürgen hat recht, geoutet hast Du Dich nicht. Aber er irrt, wenn er meint Variomatik geht nicht mit Zähnen. Geht doch! Ich versuche mal zu beschreiben, was ich da nach Abnahme des Gehäusedeckels gesehen habe: Vorne - verbunden mit dem Motor - sind zwei Scheiben in Form von Kegelstümpfen. Im Stand sind diese Scheiben am weitesten voneinander entfernt. Zwischen den Scheiben liegt der Keil-Zahnriemen. Oben ist er flach, unten hat er kräftige Zähne und seitlich ist er leicht keilförmig. Die vorderen Scheiben nehmen ihn an seinen Seitenflächen mit. Bei steigender Drehzahl nähern sich die beiden Scheiben einander an, wodurch der Keil-Zahnriemen weiter noch oben gedrückt wird, also Richtung des größten Umfangs der Scheiben. Klarerweise wird der Riemen dadurch schneller. Aber jetzt kommt es. Die Kraft des Riemens wirkt hinten auf ein Zahnrad, in das die Beißerchen eingreifen. Das Zahnrad dreht die Kupplung und zwar jene Seite mit den (ich glaube 4) Kupplungsbelägen. Diese Kupplung ist anders aufgebaut, als ich es zum Auto gelernt habe. Stellt Euch die Kupplung mal wie eine Bremstrommel vor. Genauso sieht das aus. Die Kupplungsbeläge entsprechen den Bremsbelägen. Durch Fliehkraft werden die Kupplungsbeläge an die Innenseite einer Trommel gedrückt und fertig ist der Kraftschluss. Ich hoffe Ihr habt meine Schilderung einigermaßen verstanden. Ein Explosionsbild wäre besser, aber ich habe keines.
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Alt 12.06.2001, 15:56
Fehler behoben  #7
Jürgen
Gast
 
Beiträge: n/a
Alles richtig!
Aber wie Ralph geschrieben hat, dienen die "Zähne" am Keilriemen lediglich der besseren Flexibilität.
Die Zähne sind nie irgendwo im Eingriff, aber sie vergrössern eben die Fläche der Riemenflanke, und damit das übertragbare Drehmoment.
Gruss - Jürgen
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Alt 12.06.2001, 18:54
Fehler behoben  #8
Hans
Gast
 
Beiträge: n/a
Ist nicht wahr! Die Zähne greifen hinten in ein Zahnrad ein, welches als Antrieb für die Kupplung dient.
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Alt 12.06.2001, 19:49
Fehler behoben  #9
Ralph
Administrator
 
Benutzerbild von Ralph
 
Groß-Gerau
Burgman 650 Executive
Registriert: 02.2001
Beiträge: 661
Das kann dann nur gehen, wenn dieses Zahnrad beweglich ist, oder der Zahn/Keilriemen ist dehnbar (was falal wäre ;)...
Bin mal gespannt auf ein paar Infos von einem "Selbstschrauber"...Vorstellbar wäre die erste Variante, würde auch erklären, wie Honda die 50PS überträgt...
Ralph ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.06.2001, 20:04
Fehler behoben  #10
Jürgen
Gast
 
Beiträge: n/a
Huch!!!???
Das allerdings würde mein "Weltbild" (zumindest im Bezug auf Vario-Funktionsweise) tief erschüttern...

Liegt der Riemen hinten nicht (genau wie vorne) eingeklemmt zwischen zwei Scheiben? - im Stand vorne innen, hinten aussen (wie beim Fahrrad im kleinen Gang)?
Bei steigender Drehzahl werden dann die vorderen Scheiben durch die Fliehkraftgewichte (Rollen) zusammengedrückt, was den Riemen vorne in eine "höhere Umlaufbahn" zwingt.
Da besagter Riemen nicht dehnbar ist, wird er dabei hinten (den Druck einer Feder überwindend)in eine "tiefere Bahn" gezogen.
Bei hoher Drehzahl/Geschwindigkeit haben wir schliesslich den Riemen vorne aussen und hinten innen (Fahrrad im grossen Gang).
Besagte Feder sorgt dann auch dafür, dass das Ganze auch umgekehrt funktioniert.

Schau nochmal - ich würde wetten, dass da hinten KEIN Zahnrad ist (zumindest keins, das mit den Riemenzähnen im Eingriff ist)

Wenn ich hier falsch liege, habe ich entweder etwas grundsätzlich nicht begriffen, oder Honda hat da 'was ganz neues erfunden.
In beiden Fällen möchte ich mich entschuldigen und bin fortan gern bereit, das Gegenteil zu behaupten ;-)

Gruss - Jürgen
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Alt 12.06.2001, 20:45
Fehler behoben  #11
Helmut
Gast
 
Beiträge: n/a
Hallo Jürgen,

mach Dir keine Sorgen, Du hast recht!
Eine Variomatik, die sich nur einseitig verstellt ist etwa wie wenn es nach oben regnet....

Gruß Helmut
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Alt 12.06.2001, 22:30
Fehler behoben  #12
Raimund Scheiber
Gast
 
Beiträge: n/a
Ich habe heute erstmals eine SW probegefahren. Das Ding hatte knapp 300 km am Buckel. Was mir sofort aufgefallen ist, war ein störendes Quietschen im unteren Drehzahl- bzw. Geschwindigkeitsbereich. Der Händler meinte anschließend, das würde wieder vergehen. Da bin ich schon gespannt darauf...
Ich hätte damit keine Freude, wenn ich ein nagelneues Gerät kaufe und es sich dann so anhört.
Ansonsten ist die SW im Vergleich zum Burgman (bin mit meinem bereits über 20.000 km gefahren) vom Fahrwerk, den Bremsen und der Beschleunigung weit überlegen. Ob es den Preisunterschied wirklich wert ist, weiß ich selbst noch nicht recht...

Grüße aus Tirol
Raimund
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